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Johannes Herrmann

Johannes Herrmann

Eröffnung: 15.01.2016 19:00 Uhr

Ausstellungsdauer: 16.01. – 06.02.2016

“[…] irgendwie hübsch, harmlos und angeblich metakritisch […] oder schlicht „neu“ oder „abenteuerlich“ genug […], um niemanden in seiner Vorstellung von „neu“ oder „abenteuerlich“ zu verstören. Dabei bleiben sie stets unpersönlich und arbeiten sich an einem standardisierten Set von Einflüssen ab. […] […] wie fleißige, postmoderne Nachwuchsbienen, die sich in den Kanon der guten alten Zeiten der Abstraktion wühlen […], wozu sie sich bei Ideen des Suprematismus, der Farbfeldmalerei, des Minimalismus, des Postminimalismus, […] und des modifizierten Action-painting bedienen. […] Die Werke sind dekorativ und eignen sich besonders gut für moderne Wohnungen oder Häuser. Weil sie „intellektuell“ und hip wirken, schmeicheln sie den Sammlern, auch wenn sie keinerlei irgendwie neue Einsichten vermitteln. […] Alles funktioniert reibungslos und glatt, als reine Handelsware. […]”

Aus „Zombies an den Wänden: Warum sieht derzeit so viel abstrakte Kunst gleich aus?“,
26.06.2014, Jerry Saltz, monopol magazin.

> Einladung